Kooperationsprogramme – Peru
SECO – Wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit
Peru ist ein Schwerpunktland für die wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des SECO und der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz in Lateinamerika. Peru kann auf eine lange Geschichte politischer Komplexität und wirtschaftlichen Wachstums zurückblicken und steht dennoch vor grossen Herausforderungen in einem sich rasch verändernden globalen Umfeld. Dazu gehören anhaltende Armut und Ungleichheit, eine hohe Informalität im Arbeitsmarkt, die Auswirkungen des Klimawandels und die Notwendigkeit, die öffentlichen Institutionen für eine nachhaltige Entwicklung zu stärken. Das Kooperationsprogramm 2025-2028 zielt darauf ab, Peru bei der Erreichung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums zu unterstützen, indem sie das Land bei der Umsetzung der OECD-Standards mit wirksamen, inklusiven und auf die Herausforderungen Perus zugeschnittenen Ansätzen begleitet.
Links
- Peru, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
- Schweizerische Zusammenarbeit in Peru (ES)
- Projekte der Schweizer Zusammenarbeit in Peru – interaktive Karte (ES)
DEZA regional thematischer Hub Lima – Umwelt- und humanitäre Zusammenarbeit
Die DEZA ist die Schweizer Direktion für internationale Zusammenarbeit, zuständig für Entwicklungszusammenarbeit und Zusammenarbeit mit Osteuropa sowie für die Programme der schweizerischen humanitären Hilfe. Sie setzt sich dafür ein, Armut zu reduzieren und globale Risiken zu mindern. Sie fördert die wirtschaftliche und staatliche Eigenverantwortung, trägt zur Verbesserung der Produktionsbedingungen bei, unterstützt zur Bewältigung von Umweltproblemen und fördert Verbesserungen im Gesundheitsmanagement. Dabei orientiert sie ihr Engagement an der Agenda 2030.
Der regionale thematische Hub der DEZA für Lateinamerika und die Karibik mit Sitz in Lima konzentriert seine Arbeit auf drei Themenbereichen:
- Klimawandel und Umwelt
- Wasser
- Katastrophenrisikomanagement und humanitäre Hilfe im Katastrophenfall
Das Team des Hubs unterstützt die Schweizer Vertretungen in der Region in diesen drei Themenbereichen, verfolgt regionale Entwicklungen und Risiken und nimmt an wichtigen multilateralen thematischen Veranstaltungen teil, beispielsweise regionale Wasserkonferenzen oder globale UN-Klimakonferenzen. Diverse thematische Projekte werden direkt vom regionalen Hub mit Partnern Regierungen, regionalen und lokalen Institutionen, multilateralen Organisationen, Unternehmen oder Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) - umgesetzt. Dies sind typischerweise Projekte mit innovativen Ansätzen, bei denen die Schweiz ihr Fachwissen einbringen kann, so beispielsweise zu Bergökosystemen, Frühwarnsystemen, meteorologischen Diensten. Die Schweiz fördert zudem den Wissensaustausch zwischen Ländern, Regionen und Organisationen und trägt damit zu einer grösseren nachhaltigen Wirkung bei.
Im Katastrophenfall, verursacht durch Naturgefahren wie Erdbeben, Überschwemmungen oder Waldbrände, leistet der Hub Lima zudem humanitäre Hilfe, indem er ein regionales Netzwerk von ExpertInnen (GIAR, Grupo de Intervención y Apoyo Rápido) mobilisiert und durch finanzielle Mittel Projekte von Partner-NGOs unterstützt, in Koordination mit der Schweizerischen Humanitären Hilfe in der Zentrale in Bern.
Links
- Broschüre des Lima Hubs (EN)
- Humanitäre Hilfe (ES)
- Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025–2028
- Amerika-Strategie 2026–2029
- Schweizerische Zusammenarbeit in Peru (ES)
- Projekte der Schweizer Zusammenarbeit in Peru – interaktive Karte (ES)
Weitere Bereiche der Zusammenarbeit
Die Schweiz unterhält mit Peru auch eine umfassende Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Justiz und Kultur sowie in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation.